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Junioren

SG 1919 Limburgerhof

Verhaltensleitfaden für Jugendspieler

1.Pünktlichkeit

Das Team wartet auf mich
Ohne mich ist das Team nicht komplett
Meine Unpünktlichkeit stört das gesamte Team
 
2. Zuverlässigkeit

Ich versuche kein Training zu versäumen.
Es ist unfair Training leichtfertig abzusagen, weil mein Trainer sich vorbereitet und Zeit investiert.
Ich sage ab, wenn ich nicht zum Training kommen kann. Mein Trainer und mein Team sorgen sich, wenn ich nicht zum Training erscheine.
Gehe ich nicht zum Training, blockiere ich nicht nur meine Lernziele, sondern auch das Team.
Nur im Training lerne ich und mein Team das Fußballspielen. Wollen wir erfolgreich sein, müssen wir trainieren.
Pflicht und Freundschaftsspiele
Die Teilnahme ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Mir sind die Termine oft sehr früh bekannt. Kann ich nicht erscheinen, sage ich so früh wie möglich persönlich beim Trainer ab.
Ich werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, diese Termine zu halten.
Einladungen zu Geburtstagen oder Familienfeiern können mit dem Hinweis, Ich habe Verantwortung für mein Team, es wartet auf mich, oft zeitlich verändert werden.
Meine Eltern helfen mir bei meinem Vorhaben, das Fußballspielen zu erlernen.
 
3. Freundlichkeit- Teamfähigkeit

Freundlichkeit ist für mich selbstverständlich.
Das Team und das gesamte Umfeld ermöglichen mir das Fußballspielen.
Ich kann nicht jeden gleich gern mögen, akzeptiere aber jeden Mannschaftskameraden.
Es ist für mich einfach nett und freundlich zu sein. Beispiel: Ich grüße Kinder und Erwachsene, die ich kenne.
Das Umfeld wird nicht nur mich, sondern auch mein Team für meine Freundlichkeit mögen. Bin ich unfreundlich, schade ich meinem Team.
Ich verhalte mich im Kreis meiner Mannschaft diszipliniert. Nur im Team kann ich Fußball lernen und die Ziele erreichen.
Fußball ist ein Mannschaftssport. Schaffe ich es allein zu gewinnen? Nein!
Jeder auf dem Feld muss dieses Ziel verfolgen und sich ins Team einbringen.
Wie spielen wir erfolgreich Fußball? Indem ich das Fußballspielen lerne. Nur so kann ich der Mannschaft weiterhelfen.
In Spiel und Training gebe ich 100%. Ich bin ein wichtiger Teil des Teams und stelle mich vollständig in den Dienst der Mannschaft.
 
4. Umwelt und Sauberkeit

Ich gehe pflegsam mit dem Vereinseigentum um. Das Gelände, die Umkleideräume, Duschräume und alle anderen Gemeinschaftsflächen sollen meinem Verein, meinem Team und mir noch lange Freunde bereiten.
Der pflegliche Umgang mit Bällen, Trikots, und Trainingshilfen ist für mich eine Selbstverständlichkeit.
Als Gast bei anderen Vereinen gelten die genannten Grundsätze Noch stärker. Bei Verfehlungen gegen die Sauberkeitsgrundsätze schade ich nicht nur meinem Team, sondern auch meinem Verein.
 
5. Kritikfähigkeit- Diskussionen

Ich überprüfe mein Teamverhalten ständig. Kritik an meine Verhaltensweisen nehme ich ernst.
Ich kann ungerechtfertigte Kritik jederzeit in Gesprächen zurückweisen.
Ich habe schlecht gespielt, verliere aber nicht den Willen fleißig zu trainieren, um meine Leistungen zu verbessern.
Das frühzeitige Ansprechen und das Diskutieren von Teamproblemen hilft dem Team und mir.
Ich akzeptiere auch, dass mich der Trainer mal nicht aufstellt.
Durch mehr Trainingsfleiß dränge ich mich für da nächste Mal auf.
 
6. Hilfsbereitschaft

Ich helfe jedem aus dem Team, wenn er Probleme hat und um Hilfe bittet.
Bittet mein Verein um Hilfe ( z.B. : Gruppenarbeit), helfe sofort im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Ich übernehme das Wegräumen von Bällen und Trainingshilfen bei Spiel und Training.
Ich akzeptiere auch schwächere Teammitglieder und gebe Tipps, damit sie sich verbessern können.
 
7. Fairplay

Ich verhalte mich stets freundlich und korrekt zu meinen Gegenspielern, egal ob im Training oder im Spiel gegen einen andere Verein.
In meinem Team spielt jeder Fußball. Bei Fehlern unterstütze ich jeden einzelnen im Team, damit es beim nächsten Versuch besser klappt.
Der Schiedsrichter ist mein Freund. Er ermöglicht mir das Spiel.
Ich spiele harten und dynamischen Fußball, werde aber niemals jemanden absichtlich foulen.
 
8. Ehrlichkeit

Mein Trainer verträgt Ehrlichkeit. Habe ich mal keine Lust zum Training, kann ich das sagen. Lügen schaden dem Vertrauensverhältnis.


 Zehn nicht ernstgemeinte Tipps für übermotivierte Eltern:
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  • Belohnen Sie Ihr Kind mit 100 EUR für jedes selbst erzielte Tor. Das fördert den Offensivgeist. Außerdem braucht man zuverlässige Maßstäbe für die Leistung. Deshalb zählen ausschließlich Tore und Siege.
  • Laufen Sie immer auf Ballhöhe mit und schreien Sie bei jeder Ballberührung Anweisungen hinein. Überlassen Sie das Spielen auf keinen Fall allein den Kindern, die damit hoffnungslos überfordert wären.
  • Schärfen Sie Ihrem Kind ein, dass es nur auf Sie und nicht auf den Trainer hören soll, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Lassen Sie sich nicht gefallen, dass Ihr Kind ausgewechselt wird. Die anderen spielen alle schwächer und gefährden nur den Sieg. Üben Sie Kritik an anderen Kindern, damit sie genauso gut spielen wie Ihr Kind.
  • Kritisieren Sie lautstark Schiedsrichterentscheidungen. Denn vom Spielfeldrand (siehe Punkt 2) hat man einen viel besseren Überblick als der Schiedsrichter, der direkt daneben steht.
  • Werden Sie frühzeitig auf dem Transfermarkt aktiv. Ihr Kind hat eine bessere Mannschaft verdient.
  • Fordern Sie für Ihr Kind am besten schon im Bambino-Alter eine feste Position. Denn verschiedene Positionen bringen die Kinder durcheinander.
  • Stemmen Sie sich gegen Fehlentwicklungen beim DFB. Beantragen Sie, dass selbst die Kleinsten auf dem großen Platz mit schweren Bällen spielen. Das fördert von klein auf das Laufvermögen und die Schussstärke.
  • Bringen Sie Ihrem Kind das Foulen bei, damit es lernt, sich durchzusetzen. Fairness ist etwas für Verlierer. Streiten Sie ggf. heftig mit gegnerischen Eltern.
  • Kritisieren Sie den Trainer im Beisein aller Kinder und Eltern, damit man nicht mit jedem einzeln reden muss. Wenn das alles nicht hilft, lösen Sie den unfähigen Trainer ab.

 

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